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Unsere Geschichte

Gründung der CMB im Freien Schweizer am 15. Dezember 1970. 18 Personen waren anwesend und der erste Jahresbeitrag betrug gerademal Fr. 1.17! Die Initianten waren Armin Wyrsch (Vize-Präsident und Kassier) und Alex Achermann, welcher Präsident und Dirigent war. An diesem historischen Tag wurde die Fasnacht 1971 vorbereitet. Vor der Gründung der CMB, quasi als Vorläufer, existierte die “Guuggermusik Buochs”.Sinn und Zweck der Muisig war Fasnachtsbelebung für die Kinder von Buochs. Der Reinerlös sollte in irgendeiner Form den Buochser Kindern zugute kommen. Das Dorfleuteried wurde zum grössten Teil durch Fronarbeit der Chatzenmuisig erbaut. Ein weiteres Ziel, dass die Guugge verfolgte, war auf eigenen Füssen zu stehen, ohne Zunft oder anderen Geldgebern im Rücken.

2019 Trapper

2018 Holzfäller Werwolf

2017 Kind Arthur

2016 Al Capone

2015 Ali Baba und die 40 Zisis

2014 Robin Hood

2013 Appenzöller

2012 Hotel chat du royal

2011 Holländer

2010 DChatzä hend ä Kater

2009 Torrero

2008 Braveheart

2007 Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

2006 Russland

2005 Räuber-Poli

2004 Alpabzug

2003 Feyrwehr

2002 Zämähäng

2001 Handwärch

2000 S achtä Wäutwunder

1999 Untergrund

1998 Seemann

1997 Kunst
1987 Urwaldfreak
Unser Durchbruch! Unter dem Motto «Urwaldfreak» und einem sagenhaft lebendigen Gwändli, wiederum entworfen von Andy Hofstetter, erlebten wir zum ersten Mal richtig wie es ist, Erfolg zu haben. Wir waren komplett anders als alle anderen Guuggen: Der CMB-Stil war geboren! Unter der neuen Leitung von Christen Andreas (Enz) der ein richtiges Power-Paket par exelence war, der das Publikum und uns mitreissen konnte wie kein anderer (2m Luftsprünge!). Überraschend errangen wir im Tivoli Spreitenbach den 9. Rang und erlebten im gleichen Jahr ein in Ekstase geratenes Publikum im St. Jakob Stadion in Basel. Noch heute erinnern wir uns an den Initianten und Organisator dieses gesamtschweizerischen Guuggenfestivals, wie er mit einer Flasche Champagner in unsere Garderobe stürmte und etwas von «Unglaublich, Sensationell» hauchte. Die 38 Guugger traten ausserdem noch in Stans, Länderpark, Hertenstein und in Dottikon auf.
1986 Zigeunernacht

 

Gwändli und die Grindä übernahmen wir vom letzten Jahr, wir modifizierten sie lediglich ein wenig. Am Stanser Umzug schleppten wir sogar einen Zigeunerwagen mit. Musikalisch ging es schon wieder aufwärts mit einigen eher einfachen, aber wirkungsvollen Stücken. Der neue Präsident hiess Wyrsch Isidor, der uns 31. Mitglieder durch diese Fasnacht führte. Zur Chatzemueter wurde Monika Bucher ernannt. Es wurde sogar eine Riesenplakette, die während der Fasnacht ausgestellt war, versteigert. Entworfen hat sie Hofstetter Andy. Ersteigert wurde sie für Fr. 200.- Neu war auch, dass wir den traditionellen Ball nicht mehr im Sternen durchführten, sondern im PostilIon Buochs.
 
1985
Das 15jährige Jubiläum stand vor der Tür. Zum ersten Mal wieder mit selbstgemachten Gwändli und Grindä – entworfen von Hofstetter Andy. Oberguugger war neu Bea Jenni, was viel zu reden gab, überall wo wir auftraten war man beeindruckt von unserer hübschen Oberguuggerin! Zur Chatzemueter wählten die 26 Mitglieder Myrtha Scheidegger.
1984 Feuervogel

 

Dieses Jahr war praktisch eine Neugründung der CMB – oder eine Auferstehung! Wir waren 26 Mitglieder davon 19 Kandidaten, die meisten trommelte Rene Reiser alleine zusammen. Sierli Roland übernahm die ganze Horde und Infanger Ueli übte sich als Oberguugger. Das Motto war «Feuervogel» die Gwändli, wie die Grindä, waren gemietet. Wir waren ein erbärmliches Häufchen, doch wir meisterten und gut. Unser grosser Vorteil gegenüber anderen Guuggen war, dass wir alte Traditionen übernehmen durften, wie: Kinderumzug, ein eigener Ball und die Fasnachtseröffnung, welche jedes Jahr von uns organisiert wurde. Auftritte hatten wir in Silenen, Stans, Länderpark, Urdorf und Bremgarten. Als neue Chatzemuetter wurde Monika Helbig gewählt.

 

1983 Tropfengwändli

 

 

 

 

Wiedereinmal hatten wir kein Motto, das «Gwändli», genannt Tropfengwändli, wurde gekauft! Auch sonst befanden wir uns in einer Krise. So kam es, dass an der ordentlichen GV im April 1984 der gesamte Verein den Austritt gab. Nur der Vorstand (sieben Mitglieder) blieben! Zum neuen Präsidenten wurde Stierli Roland gewählt, Oberguuger war seit 1981 Schenker Egon.

 

1982 Speedy Conzales

 

 

In diesem Jahr gab es eine neue Chatzemueter, nämlich Jann Brigitte. Im Länderpark spielten wir zum ersten Mal. Auftritt beim 10jährigen Jubiläum der Bodäsurri Stans, unter anderem auch in Silenen, Dallenwil und Wolfenschiessen.

 

1981 Autobahn

 

 

 

 

Aufgrund der Eröffnung des Seelisbergtunnels stand diese Fasnacht unter dem Motto «Autobahn». Mit den 32 Guuggern besuchten wir Erika Hess zu Hause, als sie dreifache WeItmeisterin wurde. Ihr Bruder Klaus Hess war Chatzemuisig Bassist! Noch lange war ihre Unterschrift auf einer unserer Pauken zu bewundern. Doch unser grösster Erfolg war unser Auftritt im Tivoli Spreitenbach, denn wir belegten den 26.Rang mit dem Stück «Santa-Maria»

 

1980 Sylvester

 

Durch das 1 Ojährige Jubiläum führte das Motto «Sylvester». Der neue Präsident hiess Zweili Urs, der Dirigent war nach wie vor Schiess Albert und die Chatzemueter Bep von Halm (zum erstenmal eine Frau!). Mit 32 Mitgliedern fuhren wir nach Deidesheim (D), Bremgarten und Stans. Der Ball im Sternen zählte nun bereits zu den beliebtesten im Kanton.

 

1979 Schlümpfe

 

 

 

Die Chatzemuisig zählte noch 26 Mitglieder. Man konnte uns in Stans, Dallenwil, Emmetten und am grossen Umzug in Willisau hören. Dieses Jahr wurde da Guuggentreffen umgewandelt in eine eigentliche Fasnachteröffnung .

 

 

1978

 

 

 

 

Ohne Motto, dafür mit einem «Fätzegwändliund Sombrero-Hut» guuggten wir die Fasnacht ein. Noch mit 28 Mitgliedern bestritten wir die Nidwaldner Fasnacht, mit Auftritten in Stans, Dallenwil und Wolfenschiessen.!
1977 Teleboy

 

Mit dem Motto «Teleboy» und den 31 Mitgliedern zogen wir durch die Fasnacht 1977. Das Brunner-Nessi schmückte die diesjährige Plakette. Der neue Präsident hiess Honegger Rolf, Dirigent war Schiess Albert und das Amt der Chatzemueter übte Keller Kurt aus. Die Krönung dieser Fasnacht war der erste Ball im Restaurant Sternen, der unter dem Motto «Einer spinnt immer» stand. Auch während des Jahrs wurde fleissig gearbeitet, das erste Ur-Chatzestöckli (hinter dem heutigen Radio-TV Zimmermann) konnte eröffnet werden!
1976 Sexy Girls
Schiess Albert, die Chatzemueter Keller Kurt. Die Plakette wurde von einem Künstler aus Nürnberg (D) entworfen. Auch dieses Jahr zog es uns fort, nach Stans, Dallenwil, Wolfenschiessen und Urdorf. Das Guuggentreffen in Buochs war wiederum die Metropole für viele Fasnächtler.
1975 gestiefelte Kater
Zum fünf jährigen Jubiläum traten die 29 Guugger als gestiefelte Kater an. Der neue Präsident hiess Wyrsch Armin, und zum ersten Mal war die Person des Präsidenten und des Dirigenten nicht dieselbe. Der Dirigent, auch Oberguugger genannt hiess Wyrsch Herbert. Die Plaketten wurden von Wyrsch Bernhard (Kunstmaler) entworfen. Heuer wurde ein grosses Guuggentreffen organisiert. Wir, die Chatzemuisig, führte zum ersten Mal einen Mammutanlass durch. Zu ihrem Geburtstag luden sie zwölf Guuggen ein. Am Güdisdienstag fand die Tagwache mit anschliessendem Morgenessen im «Freien Schweizer» statt. Danach begaben wir uns zum ersten Mal auf eine Gönnertour.
1974 Symphonie

 

Die Idee für d s diesjährige Motto «Synphonie» stammte von Wyrsch Armin. 32 aktive Fasnächtler zählt CMB in diesem Jahr. Wir traten in Stans, Bremgarten, Dallenwil, Wolfenschiessen und Grafenort auf. Zum ersten mal wurden auch Goldplaketten hergestellt. Auch das zweite Guuggentreffen war ein Erfolg, es war gezeichnet durch den «Schnägg». Nach langem Stürmen und Drängen der Luzerner «Noggeler», luden wir sie zu diesem Anlass ein.

 

1973 Siamimi

 

Dieser Name entstand durch das Aussehen des Grindes, der einer Siam-Katze glich! 1973 wurden nur Silberplaketten hergestellt, die CMB zählte 33 Mitglieder. Es wurde der erste Chinderumzug, von uns organisiert, ins Leben gerufen. Eine Legende beginnt! Doch die Chatzemuisig dachte nicht nur an die Kinder, nein, sie organisierten auch noch ein Guuggentreffen in Buochs, welches als der eigentliche Vorläufer der heutigen Fasnachtseröffnung gilt. Die Engagements führten uns nach Emmetten, Stans und Bremgarten. In diesem Jahr wurde die Instrumentenanschaffung grossgeschrieben. So wurde ein Vereinsausflug nach Sumiswald in die Instrumentenfabrik organisiert. Diverse Instrumente wurden von einzelnen Mitgliedern selber gekauft, so zum Beispiel eine Trompete für Fr. 5.-. Aber damit war nicht genug, es wurden verschiedene Luzerner Musikvereine angefragt, ob sie alte Instrumente verkaufen oder gar verschenken.

 

1972 Umweltschutz

 

 

Für den ersten Auftritt in Gersau waren die Gwändli mit allem möglichen Unrat geschmückt: Büchsen, Hundekot und andere Abfälle wurden an den Juttenstoff gehängt. Doch leider gefiel diese Aufmachung dem Publikum nicht und wir kehrten erfolglos zurück. Daraufhin gestalteten wir unser Gwändli etwas freundlicher. Am Stanser Umzug traten wir schliesslich mit den selben Juttenkostümen, diesmal aber mit Blumen beschmückt, auf. Hiermit feierten wir dann auch einen gewaltigen Erfolg. So kam es, dass die CMB in den Genuss einer Extratour kam. Während die anderen Guuggen im Feuerwehrlokal mit Wurst und Brot verpflegt wurden, erhielt wir im Restaurant Tellen Schnitzel–Pommes-Frites aufgetischt … Als Präsident und Dirigent wirkte in diesem Jahr Alex Achermann. Das Amt der Chatzemueter übte Odermatt Werner aus. Zu dieser, noch jungen Zeit, zählte die Chatzemuisig Buochs 23 Mitglieder. Die Plakette wurde von Wyrsch Armin hergestellt. Es war die erste Plakette in der Chatzemuisiggeschichte. Der Verkaufspreis der Bronce-Plakette war Fr. 4.- und für die Silber-Plakette Fr. 10.-. Aus dem verdienten Plakettengeld spendete wir Fr. 200.- ans Dorfleuteried. Auftritte waren in Stans, Dallenwil und Wolfenschiessen. In diesem Jahr begann die Tradition des Gratis-Magronenessen im Freien Schweizer, für all diejenigen welche eine Plakette gekauft hatten.

 

1971

 

 

Erste Fasnacht der CMB. Die erste Probe war am ersten Montag im Januar. Mit viel Eifer wurden die Chatzegrindä aus Drahtgeflecht und Papierschnitzel gebastelt. Das Gwändli brachte jeder selbst von zu Hause mit. Es gab zwei Varianten: entweder man kam in weiß oder schwarz. In dieser ersten Fasnacht betrug der Reingewinn Fr. 1400.-. (Gegründet wurde die CMB mit null Franken!) Karl Helblin aus Stans entwarf eine Chatzemuisigfahne, welche von Wyrsch Armin gemalt wurde. Der Stanser Fasnachtsumzug war der 1. Große Auftritt, kurz darauf folgte der Umzug in Ennetbürgen. Probe und Bastellokal war das Sääli im Freien Schweizer. Wir
zählten 1971 30 Mitglieder. In diesem Jahr wurde noch keine Plakette hergestellt. Aus eigener Initiative beschlossen einige Mitglieder ab der nächsten Fasnacht jedes Jahr eine Plakette zu gestalten. Bis dahin gab es noch kein Fasnachtsmotto, das Thema war jedes Jahr irgend ein Katzensujet.